Heinz Rolefs

Künstler

Heinz Rolefs

Heinz Rolefs zog 1976 im Alter von 23 Jahren nach Hamburg. Zu dieser Zeit war er zunächst mehr Musiker als Maler.

Aufgewachsen unter Bergleuten im westfälischen Ibbenbüren, begleitete ihn die Malerei jedoch schon früh. Farbe, Klang, Form und Rhythmus prägen bis heute sein künstlerisches Denken.

Von 1970 bis 1973 studierte Rolefs Kunst an der Werkkunstschule in Münster. Lange Zeit lebte er beide Leidenschaften parallel: das Gitarrenspiel und die Malerei. Erst 1983 entschied er sich endgültig für die Malerei als zentralen Ausdruck seines künstlerischen Schaffens.

Ein prägendes Prinzip seiner Arbeit beschreibt er mit den Worten „Farbe gegen Farbe“. In seiner Malerei entsteht ein dynamisches Spiel, in dem Farben aufeinander reagieren und Formen aus diesem Dialog hervorgehen. Inspiriert von der internationalen Malerei entwickelte Rolefs dabei über die Jahre eine eigene, unverwechselbare Bildsprache.


Wenn er mit konkreten Motiven arbeitet, studiert er diese zunächst intensiv – durch Zeichnungen oder Pleinair-Malerei. Erst danach beginnt der eigentliche malerische Prozess, in dem Beobachtung und Improvisation zusammenfinden.

Hamburg spielt in seinem Werk eine besondere Rolle. Seit über fünf Jahrzehnten lebt und arbeitet er in der Stadt und hat ihre Atmosphäre immer wieder in Zeichnungen und Gemälden festgehalten. Das Licht, die flachen Räume der Stadt, das Wasser, die weiten und nahen Blickachsen sowie der Himmel über Hamburg prägen seine Arbeiten. Dabei hat er sich auch immer wieder den klassischen Stadtansichten – den sogenannten Veduten – gewidmet.

Neben Stadtlandschaften beschäftigt sich Rolefs intensiv mit der menschlichen Figur, die durch zahlreiche Studien zu einem festen Bestandteil seines künstlerischen Repertoires geworden ist. Auch die digitale Malerei bildet inzwischen einen wichtigen Teil seines künstlerischen Schaffens.

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